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Informationen der DOMESLE-Gruppe

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UNITI begrüßt klare Positionierungen der Unionsparteien gegen EU-Verbrennerverbot

Der CDU-Bundesvorstand hat sich in einer gestern beschlossenen „Mainzer Erklärung“ noch einmal deutlich für eine Abschaffung des Verbrennerverbots ausgesprochen. Anfang Januar hatte bereits die CSU im Bundestag auf ihrer Winterklausur in Kloster Seeon angekündigt, für das endgültige Aus des pauschalen Verbrennerverbots der EU zu kämpfen. Aus UNITI-Sicht ist das dringend geboten, denn die EU setzt trotz öffentlicher Beteuerungen und eines Vorschlags zur Änderung der Pkw-Flottenregulierung weiterhin auf ein pauschales Neuzulassungsverbot für Fahrzeuge mit der bewährten Antriebstechnologie.

„Das Verbrenner-Verbot muss abgeschafft werden. Die CDU-geführte Bundesregierung setzt sich bei der Europäischen Kommission dafür ein, dass auch nach 2035 hocheffiziente Verbrenner-Motoren verkauft werden können. Die Etablierung und der Hochlauf nicht-fossiler Kraftstoffe sollen die klimafreundliche Zukunft aller Verbrenner sicherstellen“, heißt es in der „Mainzer Erklärung“ des CDU-Bundesvorstands vom 19. Januar 2026.
Die CSU im Bundestag hatte sich im Rahmen ihrer Winterklausur vom 6. bis 8. Januar 2026 in Kloster Seeon ebenfalls für Technologieoffenheit in der Antriebsfrage und für erneuerbare Kraftstoffe stark gemacht: „Wir wollen die deutsche Ingenieurskunst und die Innovationsfähigkeit des Automobilsektors erhalten und transformieren. Wir kämpfen weiter für das endgültige Aus des pauschalen Verbrenner-Verbots der EU. Ein starres Verbot würde nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit des Automobilstandortes Deutschland gefährden, sondern auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Elektromobilität riskieren. Gleichzeitig sind alternative klimafreundliche Antriebskonzepte, klimafreundliche Kraftstoffe und innovative Verbrenner- und Wasserstoffantriebe unabdingbar. Wir wollen eine Zukunftsstrategie zur Förderung synthetischer Kraftstoffe zugunsten aller Verkehrsträger einschließlich des Luftverkehrs entwickeln“, so der CSU-Beschluss.
UNITI begrüßt diese deutlichen Positionierungen der Unionsparteien gegenüber der in dieser Frage federführenden EU-Kommission. Die Kommission hatte am 16. Dezember 2025 ein Automobilpaket u.a. zur Revision der CO2-Flottenverordnung vorgestellt, das nach Bekunden der Kommission eine Abkehr vom pauschalen EU-weiten Neuzulassungsverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor bringen sollte. Die Analyse des Papiers zeigte allerdings, dass der Gesetzesentwurf das Versprechen einer technologieoffenen Regulierung nicht erfüllt und Lösungen wie erneuerbaren Kraftstoffen lediglich eine Nebenrolle bei der Zulassung moderner Verbrenner zugedacht wird. „Die Unionsparteien haben mit ihren neuen, klaren Beschlüssen gezeigt, dass sie sich von der EU-Kommission nicht hinters Licht führen und mit Scheinlösungen abspeisen lassen. Die gesamte Bundesregierung ist gefordert, sich entsprechend deutlich in Brüssel zu positionieren“, fordert UNITI-Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn.
Aus UNITI-Sicht muss das Automobilpaket der EU wie folgt angepasst werden, um eine Rücknahme des Verbrennerverbots zu erreichen und den Hochlauf erneuerbarer Kraftstoffe anzureizen:

1. Erweiterung der Zulässigkeit erneuerbarer Kraftstoffe: Sämtliche Kraftstoffe, die der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED) entsprechen, sollen angerechnet werden können. Dafür muss die Definition der anrechnungsfähigen Kraftstoffe geändert werden.


2. Anrechnung erneuerbarer Kraftstoffe bereits ab 2026: Der Anreizmechanismus für nachhaltige Kraftstoffe muss unverzüglich und nicht erst 2035 greifen, um bestehende Produktionskapazitäten zu aktivieren und Planungssicherheit für neue Projekte zu schaffen.


3. Flexibilisierung der anrechenbaren Kraftstoffmengen: Die vorgeschlagene feste Obergrenze von 3 % anrechenbarer Kraftstoffe hemmt Investitionen und hält Potentialmengen künstlich klein. Ein technologieneutraler Ansatz sollte dagegen Marktdynamiken auslösen und Investitionen in zusätzliche Kraftstoffmengen anreizen.


4. Einführung einer neuen Fahrzeugklasse für klimafreundliche Verbrenner: Einführung einer neuen Kategorie für Fahrzeuge (Carbon Neutral Fuel-Fahrzeugkategorie, CNF), die vollständig mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden können per bilanzieller Anrechenbarkeit.


5. Lebenszyklusanalyse anstatt Auspuffbilanzierung für CO2-Bilanzierung: Die derzeitige CO2-Bilanzierung eines Neufahrzeugs nur in der Nutzungsphase muss zugunsten eines Bilanzierungsansatzes abgelöst werden, der die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs und dessen Antriebsenergie über den gesamten Lebenszyklus erfasst. Damit würde die CO2-Minderungswirkung erneuerbarer Kraftstoffe systematisch berücksichtigt.


Zudem stellt ein Vorschlag der EU-Kommission für eine Verordnung für saubere Firmenfahrzeuge, der für sämtliche EU-Mitgliedsstaaten für die Jahre 2030 und 2035 jeweilige spezifische Quotenanteile für batterieelektrische Fahrzeuge festlegt, ein Verbrennerverbot durch die Hintertür dar, und sollte gestoppt werden. „Die Bundesregierung muss sich für eine deutliche Korrektur des gesamten Automobilpakets der EU-Kommission einsetzen, nur so kann die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie gesichert und der Klimaschutz

ESSO Lizenzvertrag

Lizenzvertrag mit Esso Foto schmal

Mein Großvater Walter Spiegel hat nach dem Krieg den Grundstein für unsere Unternehmensgruppe gelegt, indem er sich als Handelsvertreter der ESSO AG selbstständig gemacht hat. Über 66 Jahre war Spiegel - ebenso wie unsere Tochtergesellschaft Spiegel GmbH in Schwäbisch Hall – ununterbrochen ESSO-Markenvertriebspartner für Heizöl, Dieselkraftstoff, Vergaserkraftstoffe und Schmierstoffe. 

2016 entschied sich die ESSO Deutschland GmbH einen neuen Vertriebsweg einzuschlagen und trennte sich von dem deutschlandweiten Partnernetz, um welches sie die gesamte Mineralölbranche immer beneidet hat.

Die über Jahrzehnte andauernde und für beide Seiten erfolgreiche Zusammenarbeit endete klang- und lautlos zum 31.12.2016. Wir neutralisierten unser Erscheinungsbild, das ESSO-Oval verschwand von Briefbögen, Tankfahrzeugen, Homepages.

Entscheidungen kann man korrigieren und so erinnerte sich die ESSO Deutschland GmbH an die erfolgreichen Jahre der Zusammenarbeit mit einem erfolgreichen mittelständisch geprägten Vertriebsnetz und erarbeitete mit einigen ehemaligen ESSO-Markenvertriebspartnern – zu denen auch wir, die Spiegel Gruppe gehörten - einen neuen Lizenzvertrag, der feierlich Anfang Mai von mir unterzeichnet wurde.

Der Anbietermarkt der Produzenten von Mineralölprodukten befindet sich einem radikalen Wandel. Neue Produkte ( z.B. HVO) gewinnen zunehmend an Bedeutung und es ist enorm wichtig, eine kontinuierliche Versorgung aller relevanten Produkte (auch zukünftiger Produkte) zu attraktiven Konditionen sicher zu stellen.

Die ESSO Deutschland GmbH möchte mit diesem Schritt ihre Markenpräsenz in Deutschland wieder signifikant steigern und freut sich, dass Spiegel und Spiegel nun unter neuen Vorzeichen wieder das ESSO-Oval nach außen repräsentieren.

Wir haben die Marke ESSO über Jahrzehnte stolz gezeigt und haben die Verbindung zu dieser Marke nie ganz abgelegt.

Liebe ESSO – willkommen zurück.

Unterschrift Vertrag Icon blau

Dipl.-Kfm. Alexander Domesle

Warum E-Fuels
  • Erneuerbare Kraftstoffe wie E-Fuels stellen die einzige Möglichkeit dar, den Bestand von weltweit rund 1,4 Mrd. und EU-weit etwa 250 Mio. Kraftfahrzeugen sowie die zukünftig neu in den Markt kommenden Kfz mit Verbrennungsmotor in die Bemühungen zum Erreichen der CO2-Neutralität einzubeziehen.
    Allein in Deutschland verfügen rund 98 Prozent der zugelassenen Pkw und Lkw über einen Verbrennungsmotor.
  • E-Fuels haben eine hohe Energiedichte und sind leicht speicherbar. Sie ermöglichen es, erneuerbare Energien aus sonnen- und windreichen Regionen der Welt in flüssiger Form zu importieren und nutzbar zu machen.
  • E-Fuels sind schnell vielseitig einsetzbar. So lassen sie sich über die bestehende Infrastruktur bis zum Kunden an die Tankstelle bringen. Für ihren Einsatz sowohl als Beimischung als auch in Reinform sind keine technischen Anpassungen an den Fahrzeugen notwendig.
  • E-Fuels lassen sich zukünftig für rund einen Euro je Liter herstellen und sorgen so dafür, dass Mobilität für Verbraucher und Unternehmen bezahlbar bleibt.
  • Der Import grünstrombasierter Flüssigkraftstoffe für den Verkehr schont das begrenzte Grünstrompotential in Deutschland, welches für Industrie, Gewerbe und Haushalte und bereits elektrifizierte Anwendungen dringend benötigt wird.
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